Der Gibling sammelt Kunst, Werk #3
DI, 07.03.2017

Oliver Ressler / A

The Economy is wounded— I hope it dies!

Oliver Ressler analysiert politische Verhältnisse und Organisationsformen der Gegenwart im Blick auf die Geschichte an unterschiedlichsten ­Orten. In ihnen sucht er nach Alternativen des Lebens und der Politik, die in Filmen und Fotoarbeiten so eingesetzt werden, dass sie als eine Art Handlungsoption verstanden werden. Betitelt mit einem Zitat von Guy Debords von 1968 nimmt Ressler Bezug auf den Güterverkehr im Donauraum unweit der Schallaburg, der seit den 70er Jahren mit den ersten Schritten der Liberalisierung des Freihandels in Europa eklatant zunahm und etwa mit dem TTIP Abkommen nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische neue Dimensionen erfahren würde. Laut Statistik Austria wurden auf der Donau in den letzten Jahren ca. 10 Millionen Tonnen Güter pro Jahr in und durch Österreich transportiert. Wenngleich also die Donau bis heute nicht an Wichtigkeit als einer der ältesten Handelswege verloren hat, bleibt zu fragen, wie viel zusätzliche Frachtschiffe und Mengen an Treibstoff durch einen noch grenzenloseren globalen Güterverkehr haltbar sind.


Die Gibling-Kunstsammlung ist ein Projekt der Stadtwerkstatt.

Kuratorin 2016/17: Maren Richter.

Mehr Infos zum Gibling als Communitywährung, Währungskunst und Kunstsammlung: punkaustria.at

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