Horizon
MO, 10.09.2012   20:00 Uhr

4.9.2012 bis 10.9.2012

Wolf Guenter Thiel & Heidulf Gerngross

Der Kunstwissenschaftler Wolf Guenter Thiel (Berlin) und Heidulf Gerngross sind zur Zeit auf dem Wohnschiff Eleonore zu Gast. Beide entwickeln zusammen mit der Stadtwerkstatt einen Dialog der ungefiltert in einer 1000 seitigen Publikation enden soll. Im Sinnen der Zeitung von  Heidulf Gerngross - S/T/AR  und dem geplanten Fernsehsenders DULF TV soll diese Publikation einen neue Ästhetik der Informationsvermittlung initieren.

Abschuss Veranstaltung.  - Alt Wiener Suppentopf - , Montag 10.9.2012.  20 Uhr

http://www.star-wien.at/

 

 

eleosonore

ein Projekt von Hofstetter Kurt und Barbara Doser

 

 

21.7.2012 bis 21.7.2012

Kurt Hofstetter und Barabara Doser
 
Das Licht um die Eleonore wird zum Gegenstand einer 
Bild-Klangforschung.  Die diskrete Lage der Eleonore 
schwimmend im Winterhafen Linz an der   Donau induziert 
ein konkretes Experimentierfeld und hebt die allgemeine 
Forschungsthematik Bildklang versus Klangbild aus ihrer   
X-Beliebigkeit.  Die Forschungsarbeiten auf der Eleonore 
werden mit vom Tageslicht   aufgeladene Akku betriebene 
Fotoapparate und Notebooks durchgeführt.   Am Montag 
den 30.7.2012 werden die Forschungsresultate im Rahmen 
der  wöchentlichen Weltneuerfindung der Donauten präsentiert. 

 

 

 

28.5.2011 bis 9.6.2012

Julia Hartig und  Alex de las Heras

 Pressetext:

process51 is an on going project of Julia Hartig and Alex de las 
Heras.  In our DIY web archive you can find all the information 
about our working  process as well as what (we are recycling 
wine corks into a floating carpet  with an oriental nomad pattern 
using the different colors wine has impregnate into the corks, the 
different sizes and shapes. It is important for us to show it; 
not as a making of, which is  released after the object is done, 
but as an open information archive where  we share the process of
research, collection of materials, interviewing  specialists, talks, 
thoughts and interests, doing, changing and growing. 

 

 

15.9.2011 bis 29.9.2011

Evamaria Trischak

Evamaria Trischak, Künstlerin und Informatikerin, lebt und arbeitet in Wien. Sie beschäftigte sich im Rahmen Ihres Studiums (Visuelle Mediengestaltung, Informatik) in Wien, London und Berlin mit dem Internet, Video, Film und der Genderforschung.

http://4816.nsew.at/4816/public/

 

 

15.8.2011 bis 31.8.2011

Kazuko Miyamoto

Die gebürtige Tokioterin lebt in New York und leitet dort die 'Gallery OneTwentyEight'. http://www.galleryonetwentyeight.org/

Im Rahmen ihres Artist in Residency Aufenthalts wird eine Ausstellung in der Galerie Hofkabinett http://www.hofkabinett.at/ vorbereitet.

 

1980 als assistenitin von sol lewitt ins forum design eingeladen die 
linzerin ilona pachler wandert nach usa aus und heiratet alvin mack, 
kazukos neffen.

1982 die rivington school of arts mit arleen schloss kommt zur
ars electronica nach linz. kazuko ist loses mitglied dieser "school" 

1986 paul fischnaller kommt nach new york und ruft ilona pachler
an, die gerade bei kazuko wohnt start eines regen kultureller 
austausch zwischen kazuko und paul: die galerie 128 in der lower 
east side wird gegruendet die serie "works from the suitcase wird 
initiiert". arbeiten von kuenstlerinnen der lower east side aus dem 
koffer in die galerie. stationen: linz, innsbruck, warschau. 
ausstellungen linzer kuenstlerinnen in 128: a danube waltz : 
ecker, fischnaller, hauenschild, augustiner ua chapel of desaster: 
othmar zechyr (in storefrony gallery) robert mittringer in 128
fischnaller, ecker mit 2 new zorker kuenstlern in 128
hauenschild/ritter in 128 uvm
letzte ausstellung n 128 mit linzer beteiligung:
we marry cars, mit esslinger, pichler, schatzl ua.juli 2011
neue ausstelliung im hofkabinett: 128, les, nw. september 
2011, ua mit ilona pacler, die jetzt in new mexico lebt.

 

19.7.2011 bis 2.8.2011

Hui Ye

1981 geboren in Caton, China

1997-2002 Studium für Komposition und elektronische Musik in Caton, China

2004-2010 studierte sie Komposition und Elektroakustische Komposition

bei Prof. Detlev Müller-Siemens, Prof. German Toro-Perez und

Prof. Karlheinz Essl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Ab 2010 studiert sie Digitale Kunst auf der Universität für Angewandte Kunst.

Im Moment ist sie als Komponistin, elektroakustische Musikerin und

Medienkünstlerin tätig und setzt ihren Lebensschwerpunkt in Wien.

Zu ihren Arbeiten zählen zahlreiche instrumentale und elektroakustische

Kompositionen, multimediale Installationen sowie elektroakustische

Improvisationen.

 

Am Schiff konzentriert sie sich auf die Erzeugung von

Alphawellen (Brain Waves) mit Hilfe von „Binaurale Beats“

auf der akustischen bzw. visuellen Ebene.

 

 

Philipp Leitner

Betreibt in Wien den freien Projektraum für Elektroakustik Garnison7

und wird sich während seines Aufenthalts mit der Elektromagnetischen Welle beschäftigen.

Über GNU-Radio und Amateurfunkequipment der Station OE1FXC/3  wir er die Wellen in den Hörbereich transportieren

 

Titel und Beschreibung:

Elektrosmogsonifikation

 

Bewohner von Ballungszentren operieren täglich auf Ebene der

Elektromagnetischen (EM) Welle. Wenn man will kann man diese

Ebene als Basis-Infrastruktur oder zusätzliche Dimension einer

modernen Stadt bezeichnen. Wirft man einen genaueren Blick auf

das Trägermedium, nimmt man die Information anders dar.

Durch die Verdichtung von Informationskanälen auf immer kleinere

Frequenzbereiche werden Signale erzeugt, die auf Ebene der

EM-Welle dem Rauschen vielleicht sogar näher sind als einer

distinkten Nachricht. "Elektrosmogsonifikation" transferiert

Signale aus dem EM-Spektrum in den hörbaren Bereich und verwendet

diese, ungeachtet der komplexen beinhalteten Information, als

Klangausgangsmaterial. Das Trägermedium EM-Welle wird zu nichts

anderem als ein Zufallsgenerator in einem durch drahtlose

Kommunikation gespeisten Synthesizer. "Elektrosmogsonifikation"

ist eine Klanginstallation, betrieben durch das Rauschen erzeugt

von massiver menschlicher Kommunikation.

 


Karl Heinz Jeron

30.6.-14.7.

Workshop 10.7. um 16.00

16. Juli ab 15.00 gibt es eine Präsentation

 

Mit Elektronik zum Sound

  Webinfo

Mit Elektronik zum Sound Workshop mit Karl Heinz Jeron (Künstler, Berlin) am Sonntag, 10. Juli 2011 Beginn: 16 Uhr Ort: Schiff Eleonore Am Winterhafen 27 - Hafenbecken, 4020 Linz

Anmeldung: horizon@stwst.at

Die Teilnahme ist auf 10 Personen beschränkt.

 

 

Roland Jankowski

Systemadministrator

Ab 25.04.11

Mitarbeit beim Freien Radio Salzkammergut und Okto-TV sowie Initiator des Freien Funknetzes FUNKFEUER.

http://xaok.org/

 

 

Theresa Schubert - Experimente mit Physarum Polycephalum

hybrid art

Ab 15.10.2010

Die Kreation einer geschlossenen, biotischen Ecosphäre, innerhalb der der Schleimpilz

mit anderen Pflanzen und Mikroorganismen aus seiner natürlichen Umgebung leben kann

stellt eine große Herausforderung dar.

Es wird ein Labortagebuch geben und die Bewegungen der gelben Schleimpilze

werden per Kamera und Zeitrafferaufnahmen dokumentiert.

http://theresaschubert.org/home.html

http://physarum.wordpress.com/

Am Donnerstag 28.10.2010 findet die Abschlußpräsentation statt

ab 17 Uhr auf dem Messchiff Eleonore, Am Winterhafen

 

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Girl.tv

diesmal weniger theoretisch, dafu:r ein wenig mehrt Kunst.

Girl.tv. 4.9.2010 bis 18.9.2010

Montag ist Besuchertag. Montag ist der letzte Tag von girl.tv und es soll u:ber diesen und

die zwei anderen Gastaufenthalte reflektiert werden. Es gab immer wieder Problemchen

mit der Wasser und Stromversorgung, es gab viel zu reparieren, und der Sommer war

dadurch schnell voru:ber.


Fu:rs baden im Hafenbecken ists nun zu Kalt und deshalb muss zuerst eine

Duschmo:glichkeit (Warmwasser) geschaffen werden, um die Aufenthalte

der Ku:stlerInnen fortzusetzen zu ko:nnen.

Montag 20. September 2010,

Treffen bei Kaffee und Kuchen um 17 Uhr - Eleonore - Aussendeck, Winterhafen

http://girl.tv

http://galerie-genscher.com/

 

 

Armin Medosch 9.8.2010 bis 22.8.2010

20.8.2010 17:30 - Freies Sympoium auf der Eleonore

Die Eleonore ein Schiff fu:r Kunst und Kultur im Linzer Winterhafen
.....La:nge-- 20 m
.....Breite-- 6 m
.....Gewicht- 40 t

-------------> http://stroem.ung.at

Aktueller Research Blog
Teil 2
http://www.thenextlayer.org/node/1342
Teil 1
http://www.thenextlayer.org/node/1335
 

Mit seinem PhD-Projekt "Moves in Media Art" erforscht Armin Medosch
die Zusammenha:nge zwischen techno-o:konomischem und ku:nstlerischem
Paradigmenwechsel. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung der
Netzwerkgesellschaft aus der Nachkriegs-Matrix hochentwickelter
Industriegesellschaften mit fortschreitender Automation und immer
dichteren Mediennetzwerken. Die in diesen Netzwerken zirkulierende
"Information" wurde in der Hochzeit des sogenannten Fordismus als
notwendiges "Feedback" konzeptualisiert, das der Erlangung einer
makroo:konomischen Balance zwischen Produktion und Konsumation
diente. U:ber mehrere Jahtzehnte entstand daraus die Netzwerkgesellschaft,
Die auf globalisierten Just-in-Time Produktionsketten beruht, gesteuert durch
zunehmend sich autonomisierende Finanzma:rkte. Dieses System ist in eine
gesamtgesellschaftliche Krise geraten, aus der derzeit noch kein Ausweg
abzusehen ist. Deshalb ist es notwendig, die materiellen und ideologischen
Fundamente der Informationsgesellschaft einer kritischen U:berpr??fung zu
unterziehen. Die Informationsgesellschaft wurde lange Zeit als eine Art
Heilslehre gepredigt, die Informations- und Kommunikationstechnologien wu:rden
alle Krisen und Probleme der industriellen Massengesellschaft lo:sen.
Dabei wurden der Information fantastische Potenziale und u:bernau:rliche Kra:fte
zugeschrieben.
Die Reihe der "artists in residence" mit dem Titel "Horizonte" auf dem
Messschiff Eleonore bietet eine ideale Gelegenheit, sich den ideologischen
Geflechten der neoliberalen Informationsgesellschaft zu entziehen. Das
Schiff als ein Kreislauf bestehend aus verschiedenen Elementen - Menschen,
Tiere, Pflanzen, Technologien, Wetter - erlaubt es, das eigene Dasein auf
dieser schwimmenden Insel aus einem systemtorientiertem Ansatz heraus zu
reflektieren. Was geht hinein, was geht hinaus? Welche Informationen,
Formen des Wissens, Rohstoffe, Abfa:lle? Durch die Beobachtung der Umwelt
mit den eigenen, natu:rlichen Sinnen, aber auch durch die Arbeit mit
ku:nstlichen Erweiterungen der Sinnesorgane wie Kurzwellenradio und andere
drahtlose Technologien, sowie durch Messreihen durchgefu:hrt u.a. auf einer
Boje in der Donau, entsteht eine erh:hte Sensibilit??t u:r die
Verschra:nkungen zwischen der zumindest potenzial autonomen Eleonore und
dem gesellschaftlichen System und dem von diesen gefo:rderten
Verhaltensweisen. Aus diesen Beobachtungen und Reflektionen entstehen
Perspektiven fu:r die Erneuerung ku:nstlerisch-technologischer Praxis
jenseits des Kunstmarktes und der Spektakelkultur der Festivals.

Die Veranstaltung am Freitag dem 20.8.2010 um 17.30 versteht sich als Form
der selbst-organisierten Pa:dagogik. Interessierte sind eingeladen, bei
hoffentlich gutem Wetter auf dem Deck der Eleonore zu einem freien Seminar
zusammengekommen. Ein kurzes Impulsreferat stellt das Konzept der
"Technopolitiken" vor und zeigt auf, inwiefern sich das Projekt Eleonore
dazu verha:lt, bzw. eine Alternative entwickelt. Daraufhin wird zur
gemeinsamen Diskussion eingeladen, in der alternative, kreative, soziale
und ku:nstlerische Technopraktiken im Zentrum stehen, die auf eine
U:berwindung des informationellen, netzwerkgestu:tzen Finanzkapitalismus
zielen.

Armin Medosch ist Autor, Medienku:nstler und Kurator mit Wohnsitz in Wien
und London. Von 1996 bis 2002 Gru:ndungsredakteur des Online-Magazins
Telepolis; erhielt f??r seine Arbeit den euroa:ischen Preis f??r
investigativen Online-Journalismus und den Grimme Online Award.
Herausgeber von "Netzpiraten" (2001), gemeinsam mit Janko Ro:ttgers, und
Autor von "Freie Netze" (2004). Nach 2002 Lehrta:tigkeit (Ravensbourne
College, London), ku:nstlerische und kuratorische Ta:tigkeit, u.a.
Ausstellung Waves (Riga 2006, Dortmund 2008) und Goodbye Privacy,
Themen-Konferenz, Ars Electronica 2007. Derzeit Forschung zum Thema der
Geschichte der Medienkunst im Rahmen eines PhDs im Fachbereich Kunst und
Computer, Goldsmiths, London.



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Im Fokus stehen 30 Jahre Medien und Kunst in Linz.

Neben diesen wichtigen historischen Recherchen arbeitet Armin Medosch auch an der Forschungsboje der STWST.

 

 

 

Eleonora Oreggia 23.7.2010 bis 4.8.2010

Eleonore@Eleonora

Noise - Performance, 2.8.2010 20.30 Cafe Strom


http://xname.cc/audio/ndc_phantasmata_linz.WAV

http://xname.cc/audio/ndc_phantasmata_linz.ogg

Die Stadtwerkstatt Linz startete im Juli auf einem Wohnschiff ihr
"Artist in Residence" Programm. Das Schiff wurde für die
Künstleraufenthalte umgebaut und trägt den Namen Eleonore. Als erste
Künstlerin ist zur Zeit Eleonora Oreggia auf dem Schiff. Die 32 jährige
Künstlerin lebt in London und ist auch als ProgrammiererIn für freie
Software tätig. Sie arbeitet zur Zeit im Linzer Hafen an analogen
Elektronikschaltkreisen die über die Natur Töne und Geräusche erzeugen.
Die Ergebnisse werden am 2.8.2010 um 20 Uhr in der Stadtwerkstatt Linz
präsentiert.

Mit diesem naturnahen Arbeiten unterstützt Eleonora Oreggia ein
künstlerisches Forschungsprogramm der Stadwerkstatt Linz. Dieses
beschäftigt sich mit einer möglichen "KUNST NACH DEN NEUEN MEDIEN".
Dabei wird versucht den natürlichen Umgang der Evolution mit Information
(zb.: über DNA, mRNA) zu erkennen und dies auch auf die Situation der
modernen Informationstechnologien anzuwenden.

Feldversuche in der Natur sind dafür eine wichtige Grundlage die derzeit
von der Stadtwerkstatt geschaffen wird. Neben dem Wohnschiff im Linzer
Hafen ist für diesen Zweck auch eine 87m lange Donaulände ("DeckDock
2135.0") vor dem neuen Ars Electronica Centers gepachtet worden. Mit
einer Forschungsboje, die dort bereits in der Donau schwimmt, wird das
autonomes Arbeiten der Stadtwerkstatt vermittelt. Auf der Fassade des
Hauses Kirchengasse 4, sowie auf dem Ufergelände wuchert bereits die
Natur und ist ein optisches Zeichen des kritischen Umgangs mit den neuen
Medien.

KünstlerInnen können beim Residency Programm neben diesen neu
geschaffenen Möglichkeiten natürlich auch auf die alte Infrastruktur der
Stadtwerkstatt als Veranstaltungs- Werkstätten- und Medienhaus
zugreifen. 2010 und 2011 werden über zehn internationale Künstlerinnen
nach Linz eingeladen um auf dem Wohnschiff zwei Wochen zu leben und zu
arbeiten.

http://xname.cc/ndc

http://stroem.ung.at

Presseinformation: Eleonore-AT-stwst.at

 

 


 

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