Born in Flames
MI, 10.03.2010   19:00 Uhr

 "Born in Flames"

(Lizzie Borden, USA 1983, OmU, 80 min)

Zwischen Science-Fiction und Polit-Thriller angelegter radikalfeministischer Klassiker, der zehn Jahre nach einer sozialistischen Revolution (!) in einem imaginären New York spielt. Zwar sind die USA jetzt sozialistisch, an der Unterdrückung von Frauen sowie ethnischen wie sexuellen Minderheiten hat sich jedoch nichts geändert. Als Reaktion darauf bilden sich feministische Widerstandsgruppen, die mittels Piraten-Radio-Stationen bzw. als "Women's Army" aus dem Untergrund heraus agieren. Aufgrund unterschiedlichster Backgrounds und Vorstellungen, welche
 Widerstandsformen denn nun zielführend wären, wird zuerst jedoch vor allem heftigst diskutiert. Als sich die Situation zuspitzt und der Staat (in Form von Polizei und FBI) auch vor Mord und Brandanschlägen nicht zurückschreckt, radikalisieren sich auch die feministischen Gruppen, bilden eine "queer coallition" und gehen zu militanten Aktionen über, bei denen u.a. auch das World Trade Center eine Rolle spielt.
Der Titelsong stammt übrigens von Red Krayola und die Kamerafrau Gerta Schiller wurde später als Regisseurin von "Paris Was A Woman"
 sowie "Before Stonewall" bekannt.

Einführende Worte von Didi Neidhart (skug)

Eine Veranstaltung aus der Reihe "antidot".

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