Spiegelwelten aus Kunst und Natur
Wir betreiben seit 2009 einen 90 Meter langen Uferabschnitt der Donau unterhalb der Nibelungenbrücke. Seit diesem Zeitpunkt werden dort Alternativen und innovative Ideen zu den neuen virtuellen Welten des Informationszeitalters gesucht. Auf diesem Uferabschnitt werden alltägliche Gewohnheiten auf den Kopf gestellt. Es wird das Unkraut gepflegt und Hochwasserablagerungen sind durchaus erwünscht. Wasser wird als neues Arbeitsmedium entdeckt, und als Informationsträger erforscht.
Die Stadtwerkstatt verankerte dafür eine Boje in der Donau. Neben anderen Sensoren wurde auch eine Unterwasserkamera montiert. Diese Kamera ermöglicht einen anderer Blickwinkel in neue Terrains. Bilder aus Lebensräumen, die für Menschen unzugänglich erscheinen, bieten aber manchmal, bei genauerer Betrachtung, Lösungen und Alternativen.
Kunst kommt von der Schaffung des Künstlichen. Dadurch entsteht eine Spiegelwelt der Natur. Die Stadtwerkstatt sucht genau diese Grenzen, bzw die Schnittstellen von der Natur zur Kunst. Die Wasseroberfläche als natürlicher Spiegel war ein Meilenstein in der Evolution und ermöglichte dadurch Kunst. Mit der Kamera, welche drei Meter unter der Wasseroberfläche schwimmt, blickt man in eine dunkle Welt hinter den Spiegel, und ermöglicht dadurch neue Reflektionen. Aus austellungstechnischen Gründen ist im Museum nur ein Video des Bildes zu sehen. Sie können aber auch das Bild der Spiegelwelt Im Cafe Strom und unter der URL von zu Hause betrachten.
Es sind zwei Exkursionen mit einem gemütlichen Picknick an der Donaulände geplant. Terminanfragen und Anmeldungen bitte unter office@stwst.at
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